Das Zinsniveau ist derzeit historisch niedrig. Daraus resultiert, dass die Europäische Zentralbank und die Deutsche Bundesbank für Gelder, die bei ihnen angelegt sind, aktuell keine Zinsen zahlen, sondern Zinsen berechnen.


Der Teil der Kund*inneneinlagen auf Girokonten, der durch Banken nicht anderweitig angelegt ist, wird über Nacht bei der Bundesbank geparkt. Die Bundesbank erhebt auf diese Einlagen derzeit einen Zins von minus 0,5 % pro Jahr. Sinn dieses Negativzinses ist es, Kund*innen und Banken zu ermutigen, ihre Gelder nicht auf Girokonten stehen zu lassen, sondern zu investieren.


Mit dem Veranschlagen eines Verwahrentgelts reichen Banken die Kosten an ihre Kund*innen weiter.